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Wie Funktioniert Eine Magnetron-Zündung An Einem Rasenmäher?

Briggs & stratton entwickelte das magnetron-zündsystem in den 1980er jahren. Ähnlich wie bei früheren induktionszündsystemen ist das magnetron-system nicht auf mechanische punkte angewiesen, um strom für die zündkerze zu erzeugen. Stattdessen wird das schalten durch ein paar von transistoren durchgeführt. Magnetron zündsysteme sind so...

Wie Funktioniert Eine Magnetron-Zündung An Einem Rasenmäher?


In Diesem Artikel:

Magnetron-Zündsysteme beruhen auf Festkörperschaltungen, nicht auf mechanischen Punkten.

Magnetron-Zündsysteme beruhen auf Festkörperschaltungen, nicht auf mechanischen Punkten.

Briggs & Stratton entwickelte das Magnetron-Zündsystem in den 1980er Jahren. Ähnlich wie bei früheren Induktionszündsystemen ist das Magnetron-System nicht auf mechanische Punkte angewiesen, um Strom für die Zündkerze zu erzeugen. Stattdessen wird das Schalten durch ein Paar von Transistoren durchgeführt. Magnetron-Zündsysteme sind so zuverlässig, dass sie in allen von Briggs & Stratton hergestellten Rasenmähermotoren sowie in denen anderer Hersteller Leistungsschalter-Punktsysteme ersetzen.

Elektromagnetische Induktion

Das Zündsystem startet einen Rasenmäher und hält ihn in Betrieb, indem er genug elektrischen Strom erzeugt, um die Lücke zwischen den Elektroden einer Zündkerze zu überspringen und einen Funken zum Zünden von Kraftstoff in der Verbrennungskammer zu erzeugen. Zu diesem Zweck nutzt das System das Phänomen der magnetischen Induktion, das der Physiker Michael Faraday 1831 entdeckte. Faraday entdeckte, dass Magnetismus und Elektrizität zusammenhängen und dass das Bewegen eines Magneten an einer Spule aus leitendem Draht elektrischen Strom im Draht erzeugt. Eine logische Folge ist, dass das Durchleiten von elektrischem Strom durch die Spule ein Magnetfeld erzeugt, das Strom in einer zweiten Spule induzieren kann.

Zunehmende Spannung

Ein Rasenmähermotor mit einem Magnetron-Zündsystem hat ein Schwungrad, das mit der Kurbelwelle des Motors verbunden ist. Ein einzelner Permanentmagnet ist an der Kante des Schwungrads angebracht, und jedes Mal, wenn sich das Schwungrad dreht, passiert der Magnet eine Spule aus Kupferdraht und erzeugt darin einen elektrischen Strom. An sich ist dieser Strom nicht stark genug, um den Spalt über die Elektroden der Zündkerze zu überspringen, daher enthält das Zündsystem einen Transformator, der eine Sekundärspule mit mehr Windungen als die ursprüngliche ist. Nach einem Gesetz, das Faraday entdeckt hat, steigt die Spannung, die durch das von der ersten Spule erzeugte elektromagnetische Feld in der zweiten Spule induziert wird, mit der Anzahl der Windungen in der zweiten Spule an.

Transistor-Schaltsystem

Um zu verhindern, dass der Stöpsel kontinuierlich funkt und den Kolbenzyklus stört, muss das Zündsystem einen Schaltmechanismus aufweisen, um die Stromzufuhr zum Stecker zu unterbrechen. In Systemen, die dem Magnetron-System vorausgingen, war der Schalter mechanisch und bestand normalerweise aus einem sich drehenden Unterbrecher, der kurzzeitig mit einer Elektrode in Kontakt kam, um den Stromkreis zu schließen. In einem Magnetron-System wird das Schalten durch einen Darlington-Transistor erreicht, bei dem es sich tatsächlich um ein Paar Transistoren handelt. Wenn der erste dieser Transistoren einen Strom von der Trigger-Wicklung detektiert, öffnet er den zweiten Transistor, um ihm zu ermöglichen, Strom zu der Primärspule zu leiten.

Betrieb einer Magnetron-Zündung

Das Starten eines Rasenmähers mit einer Magnetron-Zündung besteht darin, das Schwungrad entweder elektronisch oder manuell mittels eines Seilzuges zu drehen. Die Spannung, die mit jedem Spin induziert wird, fließt zur Primärspule, die ungefähr 75 Windungen hat. Er induziert eine größere Spannung in der Sekundärspule, die mehr als 4.000 Windungen aufweist, und erzeugt einen Strom von etwa 10.000 Ampere, der ausreicht, um den Spalt zwischen den Zündkerzenelektroden zu überspringen. Der Funke entzündet den Kraftstoff, und die Bewegung des Kolbens schiebt das Schwungrad durch eine weitere Umdrehung, wodurch ein sich selbst erhaltender Kreislauf entsteht, der den Rasenmäher antreibt.


Video-Guide: Funktionsprinzip einer Zündspule.

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